Wussten Sie schon…?

Jeden Monat präsentieren wir Ihnen hier etwas Wissenswertes aus allen möglichen Bereichen des Lebens. Kleinigkeiten, die Sie bisher vielleicht noch nicht wussten, die sich aber zu wissen lohnen. Lassen Sie sich überraschen.

April 2024

…woher der Aprilscherz kommt?

Weshalb ausgerechnet der 1. April ein Anlass ist, andere scherzhaft in die Irre zu führen, kann nicht eindeutig belegt werden. Fest steht, dass der Begriff „in den April schicken“ erstmals 1618 in Bayern auftaucht. Das Grimm’sche Wörterbuch von 1854 kennt dieser Begriff zwar nicht, allerdings findet sich dort der „Aprilnarr“. Für Aprilscherz werden unterschiedliche Erklärungen angeführt:

  • Der Volksglaube kennt zahlreiche Unglückstage (z. B. Freitag, der 13.), auch der 1. April wird dazu gezählt. Auch gilt der 1. April als Geburts-, oder Todestag von Judas Iskariot sowie als Tag von Luzifers Einzug in die Hölle.
  • Der französische König Heinrich IV., wurde von einem sechzehnjährigen Mädchen an einem 1. April zu einem heimlichen Rendezvous in eines seiner Lustschlösser gebeten. Dort angekommen erwartete ihn allerdings sein Hofstaat, angeführt von seiner Gattin Maria von Medici, die ihm für die Einladung zu diesem „Narrenball“ dankte.
  • Der französische König Karl IX. führte 1564 eine Kalenderreform durch und verlegte den Jahresbeginn auf den 1. Januar. In einigen Regionen wurde der Jahresbeginn, teils aus Unwissenheit, aber weiterhin zum 1. April gefeiert, weshalb diese Leute oft als „Aprilnarren“ verspottet wurden.

Lutz Riehl

Quelle: Wikipedia